Mit meinem Projekt „Ein Fisch muss schwimmen“ prangere ich die Ausbeutung der Tiere und der Natur durch den Menschen an.
Historisch betrachtet galt die Fischerei als einer der gefährlichsten und anstrengendsten Berufe,
war aber für viele Menschen ein wichtiger Erwerbszweig.
Die enge Beziehung zwischen Mensch und Meer prägte zahlreiche Seemannsgeschichten und nährte den Glauben an unerschöpfliche Fischbestände.
Im Kontrast dazu steht die heutige hoch industrialisierte Fischerei mit immer größeren Trawlern, die jährlich etwa 80 Milliarden Kilogramm Fisch aus den Weltmeeren entnehmen.
So haben sich die weltweiten Fangflotten seit 1950 mehr als verdoppelt und ca. 90% der weltweiten Fischbestände gelten als stark befischt oder überfischt.
Zeitgleich werden in den Meeren und den Seen zahllose Fanggeräte wie Geisternetze und Angelschnüre zurückgelassen.
Ich möchte etwas gegen die Ausbeutung des Fischs und die Verschmutzung unseres Planeten unternehmen und zur kritischen Selbstreflexion über unser Konsumverhalten anregen.
Mein ganz besonderer Dank gilt Sea Shepherd, sowie den Kollegen und Freunden der Akademie für Fotografie für den unermüdlichen Austausch.
